Warum ein Pokerbuch kaufen?

Es gibt unglaublich viele gute Gründe sich ein Pokerbuch zu kaufen. Sei es, dass man immer noch nicht alle Regeln des Spiels verinnerlicht hat, sein Spiel verbessern will oder Erfahrungsberichte und Erfolgs-Geschichten von bekannten Pokerspielern lesen möchte. Falls man sich mit seinem Spiel wohl fühlt und alle Regeln auswendig kennt, kann man sich natürlich trotzdem weiterbilden und sich beispielsweise eine Pokerbuch kaufen, in dem es um die Psychologie und die Körpersprache am Pokertisch geht. Denn wie oft hat ein Spieler schon einen großen Pott verloren, weil er sich durch seine Mimik und Gestik verraten hat?! Es gab schon Leute, die gleich in der ersten Hand ihren Chip-Stack verdoppelt haben, nur um ihn dann im Verlauf der nächsten Stunden mit einem sinnlosen Call nach dem anderen gleich wieder Richtung Null zu fahren. Poker ist eben kein reines Glücksspiel, bei dem man eine Münze in einen Automaten schmeisst und entweder gewinnt, oder verliert. Ein Pokerbuch kaufen bedeutet, den ersten Schritt zu machen, nicht nur auf glückliche Karten zu hoffen und eine Strategie zu verfolgen, die einen über kurz oder lang dauerhaft zum Gewinner macht.

 

Pokerbücher für Turnier-Spieler!

 

Im Turnier läuft alles ganz anders ab, als beim Cash-Game. Hier spielt man gegen die Zeit und kann nicht die ganze Zeit auf die große Hand warten. Am Anfang geht es ja meißtens noch ganz entspannt zu. Die Blinds sind im Gegensatz zum eigenen Chip-Stack noch sehr klein und Notwendigkeit eines „All-In“ ist nur selten gegeben. Doch später steigen die Wertigkeiten der Blinds und ehe man sich versieht ist man der Short-Stack am Tisch und kämpft um´s nackte überleben. Die Strategie muss hier also eine komplett andere sein, als wenn man um Geld spielt und sich so oft einkaufen kann wie man möchte. Ein Pokerbuch kaufen und lesen bedeutet also nicht gleich, dass man sofort Poker nach allen Regeln der Kunst beherrscht und im Turnier, als auch beim Cash-Game gleichermaßen dominiert. Die Unterschiede beider Spielarten sind nicht von der Hand zu weisen.

 

Wenn man also eher der Turnier-Spieler ist, sollte man sich ein Pokerbuch kaufen in dem es primär um Turnier- und auch um Sit-and-Go-Strategien geht. Schließlich bringt es nichts dass fahren in einem Auto zu lernen, wenn man danach dann nur mit dem Motorrad unterwegs ist. Und ungefähr so kann man diese beiden Poker-Varianten auch vergleichen. Mit dem Auto fährt man auch gern einfach mal gemütlich die Landstraße entlang und das Motorrad geht von Null auf Hundert in nur wenigen Sekunden. Und so schnell schwinden auch die Pokerchips in einem Pokerturnier. Also haben wir hier natürlich auch ein paar sehr lesenwerte Turnierpoker-Bücher herausgesucht, die dafür sorgen dass man eben nicht so schnell seinen Platz verlassen muss, und mit ein wenig Glück auch noch den Final-Table erreicht.

Das richtige Pokerbuch kaufen

 

Natürlich hat jeder an einem gemütlichen Pokerabend nur eins im Sinn — mit mehr Chips nachhause zu gehen, als er sich am Anfang des Spiels eingekauft hat. Wer muss sich da schon ein Pokerbuch kaufen? Doch in den meisten Fällen geht es eben nicht darum, den einen einzigen großen Pott zu gewinnen und die Chips der anderen auf einen Schlag einzusacken, sondern zu wissen wie man sein eigenes Risiko minimiert und auf seine eigenen Chips acht gibt. Ein Pokerbuch gelesen zu haben kann dabei natürlich mehr helfen, als einfach nur auf sein Bauchgefühl zu hören. Zumal es da ja auch noch riesige Unterschiede in den Strategien beim Cash-Game und beim Turnier gibt. Und da ist es natürlich wichtig sich das richtige Pokerbuch zuzulegen.

 

Pokerbücher für Cash-Game-Spieler!

 

<br<Das so genannte „Cash Game“ ist die Poker-Variante, die den meißten Menschen bekannst sein sollte. Denken wir an Filme wie „James Bond “ Casino Royal“ oder „Der Clou“ mit Robert Redford, fallen uns sofort die Szenen ein, in denen es genau darum ging, mit dem besseren Blatt alle Chips des Gegners einzuheimsen. Und auch in den heimischen Wohnzimmern, Hobbykellern oder Küchen erfreut sich das Cash-Game immer noch an einer wachsenden Beliebtheit. Beim spielen um echtes Geld hat man, nicht wie beim Turnier, alle Zeit der Welt um das Spiel des Gegners zu studieren und auf gute Hände zu warten. Hier kann man auch mal etwas wagen und mit eher marginalen Händen spielen, insofern man denn genügend Geld dabei hat, um eventelle Verluste wieder nachzukaufen. Nichts desto trotz ist auch hier die richtige Strategie der Schlüssel zum Erfolg.

 

Geht es beim Turnier-Poker oftmals darum mit einem „All In“ seinen Chip-Stack zu verdoppeln oder zu verdreifachen, um weiter überleben zu können, ist es beim Cash Game oftmals etwas filigraner und nicht ganz so einfach an Chips zu kommen. Hier steht viel mehr im Vordergrund wie man den Gegner doch noch zum bezahlen bewegt, auch wenn er schon das Gefühl hat, seine Hand könnte die schlechtere sein. Im Umkehrschluss heisst dies natürlich auch, dass man lernen muss den Zeitpunkt zu erwischen an dem man selbst scheinbar geschlagen ist, um nicht immer und immer wieder der „Bezahler“ zu sein. Hier kommen all die fiesen Tricks wie das Check-Raise, die 3bet und der Bluff viel öfter in´s Spiel als bei einem Pokerturnier, bei dem man für solche Poker-Moves oftmals einfach nicht genügend Chips zur Verfügung hat. Und die Mathematik spielt beim Cash-Game auf lange Sicht auch eine größere Rolle als beim Turnier. Insofern sollte man sich schon das ein oder andere Pokerbuch kaufen, wenn man langfristig eigene „Lecks“ stopfen und nicht immer wieder als Verlierer den Tisch verlassen möchte.

Sonstige Pokerbücher

 

Hat man die Mathematik, die Regeln, die Finessen und Bluffs im Poker schon drauf, gibt es natürlich nicht mehr viel was einen aufhält, um an die Pokerchips zu kommen, die auf den Pokertischen dieser Welt liegen. Außer vielleicht eine Sache, die nicht minder wichtig ist. Zumindest beim Live-Pokern mit echten Menschen. Gemeint ist die Körpersprache des Gegners. Mit ein wenig Beobachtung und gutem Vorwissen ist es oft möglich, die Stärke der Hand des gegenübers einzuschätzen, ohne wirklich zu wissen welches Blatt er hält. Nur selten trifft man da zu 100% in´s schwarze, aber zu erkennen ob mein Gegner nun eine starke Hand hat, oder ob er einen Bluff probiert ist schon ein großer Vorteil. Auch hier kann man sich einfach ein Pokerbuch kaufen und vom Wissen anderer profitieren. Aber auch das lesen der ein- oder anderen Biografie eines Pokerspielers hat noch keinem geschadet, der an seinem Gameplay arbeiten möchte.

 

Vielleicht wäre es aber auch einfach mal interessant, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und zu entdecken wie sehr in der gesamten Geschichte des Pokerns schon betrogen, belogen und geklaut wurde. Und vor allem, wie man sich dagegen wappnen kann. Eine Schattenseite gibt es nämlich auch beim Pokern. Und über die übelsten und dunkelsten Kapitel dieses so beliebten Kartenspiels lässt sich mit großer Gewissheit nicht nur 1 Pokerbuch kaufen. Oder wie wäre es mit ein paar Anekdoten einer Kartengeberin?! So ein Dealer hat bestimmt auch ein paar spannende Geschichten über den ein- oder anderen Pokerspieler zu erzählen. Ganz zu schweigen von Spielern, die es bis zum WSOP-Gewinner geschafft haben. In der Poker-Literatur gibt es eine Menge mehr, als nur Bücher über Odds, Outs, Bets und Folds.

Online Poker “ Ein ganz eigenes Kapitel

 

Und dann ist da noch das Pokern im Internet. Etwas völlig anderes, als das Spiel von Auge zu Auge. Alles was man hier sieht, sind seine eigenen Karten, ein paar kuriose Namen einiger Mitspieler und vielleicht noch ein verrücktes Bild als „Profil-Foto“. Selbst wenn hier jemand beispielsweise „Marie1199″ heißt, und ein durchaus attraktives Profilbild von ihrem scheinbar süßen Gesicht hochgeladen hat, ist man nie gewiß, ob dahinter nicht doch nur ein abgezockter, männlicher Profi seine Finger im Spiel hat. Ferner spielt man hier in nur einer einzigen Stunde mindestens genau so viele Hände, wie man sonst an einem durchgezockten Pokerabend mit Freunden spielt. Ganz zu schweigen vom „Rake“, also dem Anteil an jedem gespielten Pot, den sich das Online-Casino nur zu gern in die Taschen steckt und dies dann natürlich mit den oftmals zitierten „hohen Server-Kosten“ rechtfertigt.

 

Aber Online-Poker kann auch seine guten Seiten haben. Man findet schließlich immer irgendwo ein paar Spieler, die nur darauf warten, dass man sich zu Ihnen an den virtuellen Tisch setzt, um möglichst viele Chips zu verlieren. Hinzu kommt, dass man gemütlich am Notebook spielen kann, egal ob man mit Pyjama im Bett liegt oder entspannt am Strand sitzt, und dass keiner um einen herum auch nur einen Ton sagt, wenn man grade mal wieder eine Hand extrem schlecht gespielt hat. Man ist völlig anonym und kann mein Gegenspieler beschimpfen wie ich Lust und Laune habe. Sie hören´s ja doch nicht. So lange ich im Chat die „Netiquette“ bewahre und mich freundlich gebe, weiß keiner wer ich wirklich bin oder wie ich aussehe.

Und auch wenn das Pokern im Internet so scheint, als wüßte kein Spieler über den anderen bescheid, gibt es doch einige Spieler die mehr wissen als andere. Nicht weil sie die Software gehackt haben und die Karten alle Spieler sehen, sondern weil sie Software zum Daten sammeln benutzen. Ist das legal, fragt man sich?! Ja das ist es, und nennt sich Pokertracker, oder Pokerace-HUD. Solche Software sammelt alle Hände ,die man mit jemandem am Tisch gespielt hat und zeigt, bei fortlaufendem Spiel, präzise Details über die „Wett-Eigenschaften“ des gegenübers.  Aber grob betrachtet ist dies nichts anderes, als würde man alle gespielten Hände der Pokerrunde notieren, und die Notizen über jeden Spieler beim nächsten Spiel wieder dabei haben. Nicht besonders symphatisch, aber erlaubt. Ein Pokerbuch kaufen, dass sich wirklich nur mit dem Thema Online-Poker beschäftigt, eröffnet einem die ganze Poker-Welt, die sich im Internet befindet. Und die ist eine völlig andere, als die Runde zuhause bei Freunden.